

BREACH
Mod für Doom II: Hell on Earth (1994) | Kategorie: Total Conversion
Autor: ZeroDoomThirty | Kurator:
Modbadger
Mod für Doom II: Hell on Earth (1994) | Kategorie: Total Conversion
Autor: ZeroDoomThirty | Kurator:
Modbadger
BREACH ist eine Doom-Mod, die das Spiel in einen ultrarealistischen taktischen Shooter verwandelt. Vergesst die Dämonen: Euch erwarten harte Nahkämpfe auf engstem Raum, realistische Ballistik, das Aufsprengen von Türen mit C4, blendende Blendgranaten, Nachtsichtgeräte und eine fortschrittliche Gegner-KI.
BREACH ist eine ambitionierte Modifikation, die die Mechaniken moderner taktischer Simulatoren in den Rahmen der legendären Doom-Engine von 1993 überträgt. Der Autor verzichtet vollständig auf das Fantasy-Setting und die Dämonen und verwandelt das Spiel in einen hardcore-mäßigen, immersiven Simulator für Spezialeinsatzkräfte.
Die Mod verändert die Spielregeln grundlegend: Statt kopflos draufloszustürmen, erwarten euch vorsichtige Planung, Eckenkontrolle und ein hoher Preis für Fehler. Die Bewegung ist bedächtiger und taktischer geworden, hat dabei aber ihre flüssige Steuerung behalten. Dem Spieler steht ein beeindruckendes Arsenal von über 10 modernen Schusswaffen zur Verfügung, darunter die Glock, Kimber 1911, MK18, MP5, MCX sowie die Schrotflinten Benelli und Mossberg, jeweils mit einzigartigen Inspektionsanimationen. Eingeführt wurden ein faires Nachladesystem mit Magazinverwaltung, verschiedene Feuermodi sowie ein flüssiges Zielen über Kimme und Korn oder Optiken mit authentischen Rotpunkt- und Holografie-Visieren.
Für die Erstürmung von Räumen steht spezielle Ausrüstung zur Verfügung:
C4-Sprengstoff: Haftladungen können an Wänden oder Decken angebracht und per Fernzünder detoniert werden.
Blendgranaten: besitzen einen realistischen Blendeffekt — der Bildschirm wird vorübergehend weiß, begleitet von einem ohrenbetäubenden Klingeln.
Fortschrittliches Nachtsichtgerät: ein anpassbarer Nachtsicht-Shader mit drei Modi (Blue Phosphor, Modern Warfare und Classic Green).
Die Schauplätze von BREACH entfernen sich von der abstrakten Architektur der 90er hin zum Fotorealismus. Der Spieler wird so detaillierte Objekte säubern müssen wie ein Trainings-Killhouse, eine Botschaft, eine Kunstgalerie, einen unfertigen Wolkenkratzer mit Fokus auf vertikales Gameplay sowie einen vollständig nachgebauten Gebäudekomplex in Abbottabad (Pakistan), bekannt durch die Operation Neptune Spear. Die Welt ist interaktiv: Glas zerbricht in alle Richtungen, Türen werden durch Explosionen aus den Angeln gerissen, und Treppen können erklommen werden.
Dem Spieler stellen sich clevere Söldner entgegen. Die Gegner verfügen über eigene Ausrüstung, ein fortschrittliches Hitbox-basiertes Trefferregistrierungssystem, eine Schockmechanik durch Blendgranaten sowie eine realistische Ragdoll-Todesphysik.
Optisch sieht das Spiel dank der Integration hochpolygonaler 3D-Modelle, individueller Rauch-Effekte, ausgeworfener Patronenhülsen, Querschläger-Funken und nach dem Beschuss zurückbleibender Einschusslöcher beeindruckend aus. Das ist ein echter technologischer Durchbruch für eine alte Engine! Der Veröffentlichungstermin von BREACH steht jedoch noch nicht fest.



