

Half-Life: Post-Human
Mod für Half-Life (1998) | Kategorie: Total Conversion
Autor: Oasis R&D | Kurator:
Modbadger
Mod für Half-Life (1998) | Kategorie: Total Conversion
Autor: Oasis R&D | Kurator:
Modbadger
Half-Life: Post-Human — ein Story-Mod über Derek Manson, einen Xen-Forscher. Nach einem Headcrab-Angriff und Schrotflinten-Schuss kämpft sich der entstellte Protagonist zurück nach Black Mesa. 16 Kapitel, neue Waffen und Feinde, verbessertes Rendering sowie einzigartige Mechaniken: Hungersystem, Gliedmaßenverletzungen und realistische Ballistik.
Half-Life: Post-Human bietet eine völlig neue Perspektive auf die Katastrophe in Black Mesa. Der Protagonist ist der 28-jährige Derek O. Manson, Mitglied eines Forschungsteams auf der „Oasis"-Basis in Xen. Nach dem Resonanzkaskaden-Ereignis liegt die Basis in Trümmern — und Derek trifft es am schlimmsten: ein Headcrab befällt ihn. Jemand schießt den Parasiten mit einer Schrotflinte von seinem Kopf, und Derek überlebt dank eines heilenden Xen-Pools, doch sein Körper bleibt grauenhaft entstellt und teilweise mutiert. Nun muss er sich seinen Weg zurück in den Forschungskomplex erkämpfen — neuen Bedrohungen entgegen.
Die Modifikation umfasst rund 16 Kapitel (einschließlich eines alternativen Endes) und bietet akribisch ausgearbeitete Schauplätze — von halbzerstörten alten Laboren und Transportplattformen bis hin zu Wohnbereichen von Black Mesa mit eigenem Einkaufszentrum und Erholungszonen.
Wichtigste Gameplay-Merkmale:
Das Spiel enthält ein Überlebens- und Hungersystem — du musst die Sättigungsanzeige im Auge behalten, die sich innerhalb von 15 Minuten leert. Um Kräfte wiederherzustellen und schwere Verletzungen zu heilen, musst du gewöhnliche Nahrung zu dir nehmen oder... gefallene Feinde.
Einzelne Körperteile können beschädigt werden, und Verletzungen verursachen schwerwiegende Debuffs: reduzierte Bewegungsgeschwindigkeit, starkes Waffenzittern, HUD-Flimmern und Erschütterungseffekte. Schadenstypen wurden überarbeitet — Gift und Nervengas verursachen Schaden über Zeit, und Blutungen wurden hinzugefügt, die nur mit einem Tourniquet gestoppt werden können.
Waffen verfügen über realistische Ballistik mit Oberflächendurchdringungs- und Rikoschettmechaniken. Granaten wurden auf eine eigene Taste ausgelagert (Off-Hand-System) — du kannst Splitter-, Blendgranaten und Brandgranaten werfen sowie Minen legen und Signalfackeln einsetzen, ohne die Hauptwaffe wegzustecken.
Das HUD ist im Stil von Half-Life 2 Beta gehalten, mit einem dynamischen Fadenkreuz, das sich beim Laufen, Springen oder Dauerfeuer ausweitet, sowie einer überarbeiteten Munitionsanzeige.
Für Fans von Taktik-Shootern steht ein separater Hardcore-Modus bereit. Dieser verändert die Kampfdynamik grundlegend und macht das Spiel zu einer harten Prüfung: Feuerrate und Waffenschaden sind an Kaliber geknüpft, Gegner tragen echte Rüstungen, und jede Verwundung droht mit schnellem Verbluten. Die Entwickler warnen ausdrücklich — spielerfreundliches Balancing ist hier nicht zu erwarten.
Feinde und Bewaffnung
Das Arsenal des Originalspiels wurde visuell und funktional vollständig überarbeitet. Sechs völlig neue Waffen ergänzen das klassische Lineup, darunter das M249-Maschinengewehr, das M727-Karabiner und eine leistungsstarke Railgun aus Black-Mesa-Produktion.
Derek wird nicht nur altbekannten Feinden gegenüberstehen, sondern auch aus den Original-Erweiterungen gestrichenen Gegnern. HECU-Soldaten haben neue Spezialisierungen erhalten — Sanitäter, Ingenieure und schwere Sturmtruppen — sowie ein Kontaminierungssystem für ihre Uniform im Freien. Der Black-Mesa-Komplex wird nun außerdem von einer eigenen SWAT-Einheit geschützt, deren Kämpfer aktiv Blendgranaten, Rauch und Railguns einsetzen. Auch die Aliens wurden überarbeitet: Agrunts tragen beispielsweise ein aktualisiertes Modell aus der SEGA-Dreamcast-Beta und sind in 14 Rüstungsfarbvarianten erhältlich.
Technische Seite
Der Mod basiert auf dem fortschrittlichen Trinity-Renderer. Dieser ermöglichte die Einführung moderner Shader-Wasser (visuell dem Software-Rendering des Originals ähnelnd), eines fortschrittlichen Partikelsystems zur Feuer- und Explosionssimulation, Blutspritzer bei verwundeten NPCs sowie eines speziellen Nachtsichtmodus, der organisches Gewebe und Blutspuren hervorhebt. Dabei unterstützt die Engine nach wie vor klassische WAD-Dekale und bewahrt so den Geist des Originalspiels.
Veröffentlichung
Der Mod wird von einem kleinen Team entwickelt, weshalb selbst ein ungefähres Erscheinungsdatum für Half-Life: Post-Human unbekannt bleibt. Bekannt ist jedoch, dass das erste der geplanten 16 Kapitel bereits fertiggestellt ist.


